- Pakistan versinkt in den Fluten und die Welt schaut zu. Der Spendenfluß,
ansonsten überreichlich und immer eine Freude für einheimische
Potentaten und Kriegsfürsten, fliest diesmal nur spärlich.
Warum?
- Pakistan hat sich einen ähnlich klangvollen Namen in der Welt
gemacht wie Nordkorea. Allerdings kann die nordkoranische Bevölkerung
gegen ihre Abschirmung von der Welt kaum etwas unternehmen.
- In Pakistan shympatisiert ein relativ großer Teil mit den
wahnsinnigen Taliban. Pakistan besitzt die "Bombe", kann aber
gleichzeitig seine Bevölkerung nicht ernähren. Das konnte
das Land auch schon vor der großen Flut nicht. Die Bevölkerung
und /oder ihre Herrscher, Warlords, korrupte Politiker und religiöse
Fanatiker stellen sich in der Welt als Unbelehrbare dar. Das selbe gilt
auch für den Nachbarstaat Afghanistan, in dem Amerika und Europa
immer noch einen Krieg führen, den Sie nicht gewinnen können.
Beide Länder sind Groß-Produzenten von Opium, dem Grundstoff
für Heroin. Das macht nicht unbedingt beliebt.
- Den größten Fehler im Umgang mit Pakistan kann aus westlicher
Sicht sicher bei der Diplomatie gesucht werden. Nach typisch amerikanischer
Manie wurde ein "Deal" nach dem anderen gemacht. Anstatt den
herrschenden Schweinehunden das Messer auf die Brust zu setzen und zum
Beispiel einen internationalen Haftbefehl für korrupte Politiker
in Kraft zu setzen, ausländische Konten einzufrieren und den Geldhahn
zu zu drehen, wurde das Pack, die Politiker und Opium-Warlords, geschont
denn Sie haben ja die "Bombe".
- Wie immer und überall leidet darunter nur die Bevölkerung.
- In Haiti übrigens besteht im Moment ein ganz anderes Problem.
Geld ist jede Menge dank reichlicher Spenden vorhanden. Nur der Bevölkerung
kommt es nicht richtig zu gute. Warum? Die Hilfsorganisationen wollen
das Geld nicht den korrupten Politikern des Inselstaates überlassen.
Diese rächen sich dadurch, das Sie alles Blockieren, was nicht
extra "geschmiert" wird.
- Pazifismus ist mit Sicherheit der richtige Weg, aber es gehört
auch Härte dazu. Härte gegen Verbrecher wie korrupte Politiker.
- Bevor Menschen für andere Menschen Verantwortung übernehmen,
und das wollen ja Politiker, sollten Sie nachweisen können, das
Sie diese Verantwortung auch tragen können.
- Dafür könnte man doch in Den Haag eine Unterabteilung
des Weltgerichtshofes einrichten. Ein Amt, das ein weltweites Führungszeugnis
austellt. Wer es nicht bekommt, wird nicht Politiker.